Meine PC-Woche als Musikvideo: Astra macht alles. Und trifft mich trotzdem. 💀
Meine PC-Woche bekommt einen Soundtrack: Astra nutzt Computer History, bedient Suno per Computer Use und baut ein persönliches Reel. Diesmal: Die Freizeitfabrik.
Ich will aus meiner Woche am PC ein wöchentliches Musikvideo machen. Mit eigenem Song, meinem Humor und den Dingen, in denen ich mich tatsächlich festgebissen habe.
Also habe ich Astra in Codex auf meinen vorhandenen Kontext und Computer History losgelassen. Thema finden, Lyrics schreiben, Suno bedienen, Video bauen. Mein Beitrag: Richtung auswählen und irgendwann „maximal in meinem Style ;)“ schreiben. Sehr anspruchsvolle Regiearbeit.
Das Ergebnis heißt Die Freizeitfabrik. 84 Sekunden Electro-Swing über einen Mann, der sein Leben automatisiert, damit er mehr Arbeit damit hat. Ich fühle mich fachlich korrekt beleidigt. 💀
Die Woche liefert den Stoff. Astra macht daraus eine Geschichte.
Computer History liefert gespeicherte Aktivitätsspuren und Zusammenfassungen. Dazu kommt der vorhandene Gesprächs- und Projektkontext. Daraus kann Astra wiederkehrende Themen herausarbeiten. In diesem Fall: Aus einem Clip wird ein Reel, daraus ein Blogpost, daraus ein Skill. Und dann braucht der Skill natürlich Tests. Heiligs Blechle.
Genau diese Schleife wurde zum Motiv: Eine gesparte Minute zieht einen Anzug an, stellt neue Tasks ein und wird mein Chef. Die Uhrfigur ist erfunden. Das Muster dahinter ist unangenehm vertraut.
„Und? Jetzt mehr Freizeit?“
„Nee. Aber die skaliert jetzt.“
So lief der Workflow
- Kontext sammeln: Verfügbare History und vorhandene Notizen auswerten, konkrete Muster finden. Die History ist lückenhaft und kein vollständiges Videoarchiv meines Lebens.
- Richtung festlegen: Astra schlägt Themen vor. Ich wähle „Ich automatisiere mein Leben, damit ich mehr Arbeit damit habe“ und drehe den Humor auf.
- Song bauen: Astra schreibt Lyrics, Rhythmus- und Stilvorgaben und bedient Suno über Computer Use. Suno erzeugt Musik und Gesang. Hier: übertriebener Electro-Swing mit Bläsern, Bass und trockenem Dialog.
- Video produzieren: Der Skill
context-to-reelgibt den Ablauf vor. Astra programmiert die Animationen in Remotion: Uhrfigur, Förderbänder, Belege, wachsende Bürokratie. Der Song läuft darunter. - Prüfen und korrigieren: Datei und Tonspur technisch kontrollieren, Szenen ansehen, Textüberlagerungen beheben. Das finale Reel läuft rund 84 Sekunden im Hochformat.
Für diesen Durchlauf war die v6-Generierung in Suno creditfrei. Der Ton kam aus einer Aufnahme der Browser-Wiedergabe; eine Suno-Download-Freischaltung wurde nicht verwendet. Das ist die Beschreibung dieses Versuchs, kein Versprechen für jeden künftigen Lauf.
Alles generiert. Trotzdem erschreckend ich.
Was mich daran abholt: Ich muss meinen Alltag nicht jedes Mal neu als Roman eintippen. Die vorhandenen Spuren liefern Details, meine Auswahl gibt die Richtung vor, und Astra baut daraus etwas, das meinen Humor und meine Widersprüche trifft.
Ich bestimme das Thema und bewerte das Ergebnis. Astra übernimmt Konzept, Text, Tool-Bedienung und Videocode. Suno macht den hörbaren Song. Dieses Zusammenspiel ist für mich der eigentliche Reiz.
So stelle ich mir das wöchentliche Format vor: eine PC-Woche, ein persönlicher Song, ein kleines Video. Mal Roast, mal Erinnerung, mal komplett eskalierter Workflow-Zirkus.
Und natürlich mache ich aus dem Video jetzt noch einen Blogpost über den Workflow.
Die Freizeitfabrik hat soeben eine neue Abteilung eröffnet. 💀