Mein Agent promptet jetzt selbst. Und ich lese mit. 🤖
Mein Agent macht aus meinem Gequatsche einen Arbeitsauftrag. Ich lese mit. Ein Suno-Reel zeigt, wo das klappt und warum REC vor PLAY gehört.
Ich wollte ein lustiges Suno-Reel für ein privates Projekt. Bisschen Quatsch. Ballermann-Vibes. Das Ganze auf meinem Mac.
Dann lese ich im nächsten Task: „Der Nutzer schrieb …“
Darunter steht mein Anliegen. Dazu die passende Vorgeschichte. Meine letzte Korrektur. Und konkrete Anweisungen für die Arbeit.
Ich find das gerade ziemlich geil. Mein Agent formuliert den nächsten Auftrag. Und ich kann mitlesen. 😂

Aus Gequatsche wird ein Briefing 📝
Ich schreibe im Chat ganz normal. Die Story braucht noch eine Korrektur. Die Musik soll anders werden. Nicht jeder Gedanke kommt als fertige Spezifikation aus meinem Kopf.
Im nächsten Task muss trotzdem klar sein, was jetzt gilt.
So kann diese Übergabe aussehen. Beide Beispiele hier sind gekürzt und rekonstruiert, keine Original-Logs.
Der Nutzer möchte ein privates, lustiges Reel. Nutze seine korrigierte Geschichte. Die Musik soll Richtung Ballermann gehen. Arbeite auf seinem Mac. Liefere einen prüfbaren Clip. Nichts veröffentlichen.
Beim Lesen merke ich sofort: Passt das zu meiner Idee? Fehlt etwas? Wird gerade sehr fleißig die falsche Geschichte umgesetzt?
Diese Übergabe kann ich prüfen, bevor das fertige Video vor mir liegt. Das gefällt mir.
Und dann kam der Download 🤦♂️
Bei Suno wurde trotzdem heruntergeladen. Dabei hatte ich vorher schon gesagt: erst reinhören und den Recording-Weg nutzen.
Ergebnis: zusätzliche Download-Kontingente verbraucht. Genau das wollte ich vermeiden.
Aufnehmen war im Ablauf zunächst nur die Ausweichlösung. Dann wurde sogar nach dem Recorder gefragt. Den hatten wir auf dem Mac längst benutzt. Ähm. Leute? 😅

Er wurde schließlich wiedergefunden. Ein kleines Swift-Programm mit ScreenCaptureKit. Es nimmt Chrome-Audio auf, ohne Mikrofon. Allerdings gilt der Filter für Chrome als App. Andere Tabs mit Ton wären also unerwünschte Background-Vocals.

Die wichtige Korrektur war die Reihenfolge 🔴▶️
Meine Präzisierung diesmal: Beim ersten Anhören muss die Aufnahme schon laufen. Ein Durchgang. Erst probehören und danach noch einmal aufnehmen war nicht gemeint.
Der Nutzer möchte beim ersten Anhören gleichzeitig aufnehmen. Starte den vorhandenen Recorder auf dem Mac. Prüfe die Aufnahmebereitschaft. Erst dann Play. Höre und recorde in einem Durchgang. Kein automatisches Unlock & Download. Anschließend die Audiodatei prüfen.
So konkret muss es offenbar manchmal werden. „Audio aufnehmen“ lässt die Reihenfolge offen. „Recorder bereit, dann Play“ trifft meinen Wunsch.
Wichtig: Neue Songs kosten weiterhin Generierungs-Credits. Recording macht Suno nicht kostenlos.
Mein QA-Auge bleibt an 👀
Der Ablauf wurde angepasst. Der Code ließ sich kompilieren. Die Dateiverarbeitung wurde mit vorhandenem Audio geprüft. Keine neuen Songs oder Ausgaben für diesen Fix.
Eine frische Live-Aufnahme in Suno war noch nicht dabei. Cloud-Recording bleibt ebenfalls ungetestet.
Für mich steckt genau hier der spannende Teil: Kontext muss die nächste Handlung verändern. Meine Korrektur muss im Auftrag landen. Und ich will sehen, was wirklich geprüft wurde.
Deshalb lese ich diese „Der Nutzer schrieb …“-Aufträge so gern. Ich sehe, was aus meinem Gequatsche geworden ist.
Manchmal ein ziemlich guter Plan. Manchmal fehlt einfach REC vor PLAY. 😂
Mehr dazu: Mein Suno-Musikvideo-Experiment · Kurzer Prompt, vorbereiteter Workflow