Mein erstes GitHub-Repo "Govee-Studio-MacOS"! – und die Bude leuchtet. 🦞💫

Mein erstes GitHub-Repo ist online: Mit GPT‑6 Astra wird aus fehlendem Ambilight eine eigene Mac-App. Mit Bildern, Demo und rund fünf Euro rechnerischem Abo-Anteil.

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Mein erstes GitHub-Repo "Govee-Studio-MacOS"!  – und die Bude leuchtet.  🦞💫
Echte App-Oberfläche mit synthetischen Demogeräten. Keine Aufnahme der physischen Lampen.

Mein erstes eigenes GitHub-Repo ist online. 🥳 Govee-Studio for macOS: eine App, die meine Lampen zum Bildschirm und zur Musik leuchten lässt. Gebaut zusammen mit GPT‑6 Astra in Codex. Und ja, ich bin gerade ein bisschen stolz wie Bolle.

👉 Hier geht’s zu meinem ersten Repo – reinschauen ausdrücklich erwünscht.

Vor ungefähr einem halben Jahr bin ich von Windows auf macOS gewechselt. Und eine Sache hat mir gefehlt: meine Govee-Lichter passend zum Bildschirm leuchten zu lassen.

Ambilight eben. Auf dem Monitor wird’s blau, im Zimmer zieht das Licht mit. Kleine Spielerei, großer Wohlfühlfaktor. Mein Gehirn ist offenbar teilweise eine RGB-Tastatur.

Am 14. September habe ich die Idee Codex gegeben, mit GPT‑6 Astra. Sinngemäß: Ich will das auf meinem Mac. Govee hat eine öffentlich zugängliche API-Dokumentation. Lass uns die fehlende App bauen.

Zwei, drei Stunden später hatte ich eine funktionierende App.

Das war für mich einer dieser Momente, in denen man kurz auf den Bildschirm schaut, dann auf die leuchtende Wand und denkt: Was zum Fick. Das geht jetzt einfach?

ICH: Will nur mein Ambilight zurück.
AUCH ICH, EINEN ABEND SPÄTER: Mein Lichtstudio braucht natürlich einen Modus namens „Glutwerk“.
Scope Creep. Jetzt mit Raumbeleuchtung. 💀

„Leuchtet’s gerade da?“

Das Schönste daran war das gemeinsame Einrichten.

Immer wieder diese Rückfragen, sinngemäß: „Leuchtet’s gerade da? Leuchtet’s da?“ Ich saß vor den echten Lampen, habe hingeschaut und Rückmeldung gegeben. Wir haben zusammen ausprobiert, ob das, was die Software machen sollte, auch im Zimmer ankam.

Plötzlich hatte dieses ganze AI-Coding etwas sehr Greifbares. Eine Idee wurde zu Software, die meine Umgebung verändert. Ich konnte das Ergebnis direkt sehen.

Und mein QA-Hirn bekam auch was zu fressen. Denn „Befehl erfolgreich“ auf dem Bildschirm heißt noch lange nicht, dass hinten an der Wand irgendwas leuchtet. Also: hinschauen, Rückmeldung geben, anpassen.

Gefühlt ging das absurd schnell. Trotzdem gehörten Ausprobieren, Nachfragen und Korrigieren dazu. Genau diese Zusammenarbeit hat mich so abgeholt.

SOFTWARE: Befehl erfolgreich gesendet. ✅
LAMPE: …
QA: Schee. Dann testen wir jetzt noch die Realität.

Was die App macht? Mein Zimmer macht mit.

Der Bildschirm bekommt einen leuchtenden Rand

Das war der ursprüngliche Wunsch: Die Farben vom Bildschirm wandern ins Licht drumherum. Ich kann festlegen, welcher Teil des Bildes zu welcher Lampe gehört und wie kräftig das Ganze sein soll.

Ambilight-Ansicht von Govee-Studio mit Demofarben
Hier geht’s um die Verbindung zwischen Bildschirm und Licht. Die farbigen Felder zeigen die simulierten Lampenbereiche.

Für „einfach bisschen Stimmung“ gibt’s natürlich elf Varianten

Warm und glühend mit Glutwerk, fließende Farben mit Aurora, oder etwas mehr Cyberpunk mit Liquid Chrome. Farbe aussuchen, Bewegung und Intensität einstellen – fertig ist die sehr persönliche Lichttherapie ohne medizinische Zulassung.

Govee-Studio: Szenen und ihre Einstellmöglichkeiten
Aus „mach mal gemütlich“ wurde ein kleines Lichtstudio. „Neon-Schlat“ durfte selbstverständlich nicht fehlen.
Animierter Rundgang durch die Szenenansicht
So sieht die Bedienung in Bewegung aus: ein geskripteter App-Rundgang mit simulierten Lichtern.

Und dann wollte der Bass auch noch mitreden

Musik auf dem Mac kann die Lichter mitnehmen: pulsieren, Farben wechseln, kleine Lichtgewitter veranstalten. Wie wild das wird, lässt sich einstellen. Von „schee Atmosphäre“ bis „der Schreibtisch hat jetzt Gästeliste“.

Musikansicht von Govee-Studio mit Reaktionen und Farbpaletten
Hier stelle ich ein, wie das Licht auf Musik reagieren soll. Die angezeigten Pegel sind Demodaten.

Zu den Bildern: Ihr seht die echte App-Oberfläche, offline mit Demodaten gerendert. Die Animation ist eine Bedienungsdemo, keine Aufnahme meiner echten Lampen. Die Oberfläche lässt sich auch auf Deutsch umschalten.

PRODUCT REQUIREMENTS: Licht hinterm Bildschirm.
DELIVERABLE: Eigenes Lichtstudio.
MEIN INNERER PROJECT MANAGER: Hat den Chat verlassen.

Mein erstes Repo. Ihr dürft da wirklich draufklicken. 😄

Govee-Studio for macOS steht jetzt auf GitHub. Mit Quellcode, Bildern, Demos und einer Anleitung zum Selbstbauen. Für mich ist das ein kleiner persönlicher Release-Moment: etwas gebaut, das mir gefehlt hat, und jetzt können andere reinschauen.

Wenn ihr einen Mac und passende Govee-Lichter habt: Schaut euch die Setup-Anleitung an. Wenn euch das Projekt gefällt, lasst gern einen Stern da. Mein erstes Repo darf ruhig ein bisschen Liebe abbekommen. ⭐

Es ist ein persönliches Bastelprojekt zum Selbstbauen, kein fertiger App-Store-Download. Welche Geräte bisher getestet wurden und was noch offen ist, steht im Repo. Der Code ist öffentlich einsehbar; eine Open-Source-Lizenz ist bisher nicht vergeben. Govee selbst steckt nicht hinter dem Projekt.

Und was hat der Spaß gekostet?

Nach meiner groben Einschätzung hat der Abend ungefähr 20 Prozent meines Wochenlimits im Pro-Abo gefressen. Immer wieder wartend auf Tibo Reset <3!

Wenn ich für mich 25 Euro Abo-Kosten pro Woche ansetze, entspricht das rechnerisch etwa fünf Euro Abo-Anteil. Das ist meine persönliche Überschlagsrechnung: Das Nutzungslimit ist keine Euro-Abrechnung, und die fünf Euro wurden mir nicht separat für diese App berechnet. Meine Zeit und die vorhandene Hardware stecken da auch nicht drin.

Trotzdem: Für diesen grob angesetzten Anteil habe ich jetzt eine App, die mir konkret gefehlt hat. Der Gegenwert ist für mich ziemlich greifbar. Er leuchtet an der Wand.

Für Neugierige und Nachbauer