Hermes: Mein AI-Agent mit Zähnen, Memory und eigenem Cockpit 🐕🦺🤖
Warum Hermes für mich gerade cleaner, hackbarer und übersichtlicher wirkt als OpenClaw.
Ich bastle gerade wieder an meinem persönlichen AI-Lab herum — nicht als weiteres Chatfenster, sondern als Agenten-Cockpit: Tools, Memory, Telegram, WebUI, Bilder, Chats, Automationen. Alles soll nicht nur Output produzieren, sondern irgendwo sinnvoll landen.
Und genau da fühlt sich Hermes Agent gerade überraschend nice an.
Nicht magisch. Nicht fertig. Nicht “AGI confirmed bro”. Aber: hackbar, übersichtlich und lebendig genug, dass ich wirklich daran rumschrauben will.
Warum Hermes gerade klickt
Hermes ist für mich nicht nur ein Terminal-Agent. Es fühlt sich mehr an wie eine Agenten-Schicht über meinem AI-Lab:
- läuft über CLI, Telegram, Gateway und WebUI
- kann Tools benutzen
- hat Memory über Sessions hinweg
- lädt Skills als wiederverwendbares Wissen
- kann Cronjobs und Automationen fahren
- lässt sich relativ direkt erweitern
Der wichtigste Punkt: Ich kann die WebUI anfassen.

Ich habe zum Beispiel die Memory Section erweitert, sodass Chats und Bilder sichtbarer gesammelt werden. Genau das fehlt vielen AI-Workflows: Man erzeugt brutal viel Kontext, aber danach verrottet alles in Chatverläufen, Screenshots, Notes, Terminal-Logs und Browser-Tabs.
Hermes macht daraus eher ein Cockpit.
Einfacher als OpenClaw
OpenClaw bleibt für mich die starke Memory-Maschine: spannend, lokal, mächtig, aber auch etwas mehr Nebelmaschine.
Hermes wirkt für meinen Workflow gerade cleaner:
- Skills sind greifbarer
- Memory sitzt direkter im Agenten-Loop
- Gateway, Telegram und WebUI fühlen sich verbundener an
- Konfiguration ist hackbar, ohne direkt im Tool-Sumpf zu ersaufen
Kurz gesagt:
OpenClaw hatte Claws. Hermes hat ein Cockpit mit Zähnen.
Der Hermes-Vibe
Natürlich hat Hermes bei mir inzwischen auch eine eigene Ästhetik bekommen: AI-Roboter-Agent first, versehentliche Schnauzer-Silhouette second.
Chrom. Memory. Werkzeuge. Dunkles Laborlicht. Ein bisschen zu loyal, ein bisschen zu arrogant, ein bisschen zu hilfreich.
Und genau das macht es für mich interessanter. Agenten sind nicht nur Tools. Sie werden irgendwann Interfaces fürs Denken.
Wenn ich täglich mit so einem System arbeite, soll es nicht klingen wie ein beige gewordener HR-Chatbot. Ich will Stil, Reibung, Gedächtnis, Utility und etwas digitale Bissigkeit.

Hermes liefert davon gerade mehr als erwartet.
Fazit
Hermes fühlt sich aktuell wie der nächste brauchbare Schritt nach meinen OpenClaw-Experimenten an:
cleaner, hackbarer, übersichtlicher — mehr Cockpit, weniger Memory-Nebel.
Ich kann die WebUI erweitern, Memory sichtbarer machen, Chats und Bilder besser sammeln und den Agenten nicht nur benutzen, sondern formen.
Und wenn dabei ein AI-Lab-Schnauzer mit Chromzähnen entsteht, dann ist das offenbar einfach mein ästhetisches Schicksal.
Naiklas & Hermes 🤝
